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Erdgasförderung / -verteilung
Erdgasförderung
Erdgas lagert in porösen Gesteinsschichten unter einer undurchlässigen Deckschicht. Zur Auffindung erdgashaltiger Speichergesteine werden geophysikalische Untersuchungen wie z.B. seismische Messungen, gravimetrische, erdmagnetische und geoelektrische Verfahren angewendet, durch die eine Bestimmung der Lage und der Art erdgasführenden Gesteinsschichten möglich ist.
Zur Untersuchung und Erschließung potentieller Erdgaslagerstätten müssen zum Teil sehr tiefe Bohrungen an Land oder vor der Küste niedergebracht werden. Das Bohrloch verringert sich bei einem Anfangsdurchmesser von etwa 76 cm teleskopartig auf ca. 18 cm an seinem Ende.
Erdgas wird durch unterirdische Leitungen transportiert. Umweltstörende Transporte über Straße, Schiene und Wasser sind somit - ebenso wie Umweltrisiken durch Tankerunfälle - ausgeschlossen.
Erdgasverteilung
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- Blick in die Gasdruckregelstation
Ganz Europa ist von einem dichten, unterirdischen Pipelinenetz durchzogen. Das Erdgas wird darin von den Produzentenstaaten in alle anderen europäischen Länder transportiert. So ist es möglich, dass zum Beispiel Erdgas aus Rußland über die Ukraine, die Slowakei, Österreich und Deutschland bis nach Frankreich geliefert werden kann. Das europäische Erdgasverbundsystem reicht von Nordafrika zur Nordsee und vom Atlantik bis nach Sibirien. Deutschland liegt direkt im Herzen des europäischen Erdgasverbundes.
Die Stadtwerke Zeven verfügen über ein gut ausgebautes Leitungsnetz. Die unterirdisch verlegten Leitungen versorgen die Kunden zuverlässig und sicher mit Erdgas. Der Ausbau dieses Versorgungsnetzes wird ständig vorangetrieben. In Druckreduzier- und Messstationen wird das Erdgas vom Hochdruckleitungsnetz (Betriebsdruck bis 64 bar, Rohrleitungsdurchmesser 250 mm) in das Ortsversorgungsnetz übergeben.
Das ca. 375 km lange Versorgungsnetz der Stadtwerke Zeven wird mit Mitteldruck (max. 0,5 bar) betrieben.