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Mit „ZERO“ -Emissionen in die Zukunft fahren

Stadtwerke Zeven und Stadtwerke Rotenburg kooperieren in Energiethemen

 

Mit der E-Mobilität geht es los. Folgen sollen smarte Konzepte im Bereich Photovoltaik und Speicher, sowie innovative Wärmekonzepte.

Die Energiewirtschaft entwickelt sich rasant. Dabei sind die Energiewende und die Digitalisierung die wesentlichen Treiber. Vor der Bewältigung dieser Anforderungen stehen alle Stadtwerke. Als Verteilnetzbetreiber verantworten sie die Energiewende vor Ort bei gleichzeitiger Sicherheit der Versorgung ihrer Kunden mit Strom, Gas und Wärme.

Um ihre Kompetenzen zu bündeln, arbeiten die Stadtwerke Zeven und Rotenburg künftig in einigen Themen enger zusammen.

Der Titel der Kooperationsinitiative – „ZERO“ - steht nicht allein für Zeven und Rotenburg, sondern sinnbildlich vor allem für „Null Emissionen“. Zielsetzung ist die Entwicklung innovativer Produkte und Konzepte im Rahmen der Energiewende im Landkreis Rotenburg. Die beiden Stadtwerke arbeiten bereits auf vielen Arbeitsgebieten erfolgreich zusammen, sodass es nur noch ein kleiner Schritt zu dieser Initiative war. Im Fokus steht die Erreichung gemeinsamer Ziele durch Arbeitsteilung, bei gleichzeitiger Reduzierung von Entwicklungskosten und Effizienzsteigerung – und natürlich bei möglichst Null-Treibhausgasemissionen.

„Unsere Kunden verlassen sich auf uns und haben eine hohe Identifikation mit dem kommunalen Stadtwerk. Sie erwarten zurecht, dass wir neue Energieprodukte und -dienstleistungen leicht verständlich und kostengünstig anbieten“ erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Marcel Meggeneder aus Zeven. „Auch in der Energieversorgung gibt es Wettbewerb. Durch die Bündelung unserer Stärken sind wir in Zeven und Rotenburg stärker wahrnehmbar und aus Kundensicht schneller und flexibler“, ergänzt der Rotenburger Stadtwerke-Chef, Reinhard David.

Das erste Produkt der beiden Unternehmen betrifft die Elektromobilität. Die Stadtwerke bieten Ladevorrichtungen für Elektroautos im Privatbereich, sogenannte „Wallboxen“, an. Mit diesen können Elektrofahrzeuge mit einer Leistung von bis zu 22 KW deutlich schneller und sicherer geladen werden als über die herkömmliche Haushaltssteckdose. In Verbindung mit einer Ökostromlieferung werden dabei auch „Null Emissionen“ eingehalten. Die Installation der Wallbox ist ausschließlich von einem Fachmann auszuführen. Hierzu berät die Stadtwerke-Gemeinschaft gern.

Kunden, die sich für den Erwerb einer ZERO-Wallbox entscheiden, können auf Ihrer Stromrechnung sparen. So wird der für häusliche Autoladevorgänge genutzte Strom um 2 Cent je kWh rabattiert – unabhängig vom genutzten Stromtarif. Für Kunden, die das Wallbox-Contracting in Anspruch nehmen, bieten die Stadtwerke darüber hinaus den Service einer jährlichen Anlagenüberprüfung und Störungsbeseitigungen an. Gewerbekunden können ein Wallbox-Konzept nutzen, mit dem bei Bedarf auch Mengen von Drittnutzern komfortabel abgerechnet werden können.